Generalversammlung 2019

Michael Niehoff ist der neue zweite Vorsitzende des Walstedder Bürgerschützenvereins. Dafür sprachen sich die rund 60 anwesenden Mitglieder des Vereins während der Frühjahrsversammlung am vergangenen Samstag im Partyraum bei Remmert aus. Der ehemalige Kassierer ist somit der Nachfolger von Jürgen Tiggemann, der auf eigenen Wunsch nach 20 Jahren Vorstandstätigkeit aus der Führungsriege der Schützen aussteigen wollte. "Auch, wenn Jürgen sich für heute Abend entschuldigen lässt, möchte ich es nicht versäumen, ihm für seine geleistete Arbeit zu danken", bemerkte BSV-Vorsitzender Markus Bachtrop während der rund zweistündigen Versammlung. "Er war das Dienstälteste Vorstandsmitglied und wir werden ihm zu entsprechender Zeit und in einem passenden Rahmen würdigen und danken."
 
Zum Nachfolger von Niehoff als erster Kassierer wählten die anwesenden Schützen Frederik Huhmann. Er wird zukünftig von Max Thamm vertreten, weil sich auch Ingo Hankmann, der seit dem Jahr 2009 das Amt des zweiten Kassierers innehatte, aus dem Vorstand zurückziehen wollte. "Ingo, du hast die Aufgabe immer zu unserer vollsten Zufriedenheit ausgeübt. Die Rechnungen sind immer pünktlich bezahlt worden und du warst bei den Musikern ein gern gesehener Gesprächspartner hinsichtlich der Abrechnungen. Vielen Dank für deine Arbeit", verabschiedete Bachtrop seinen scheidenden Mitstreiter. Die Versammlung honorierte Hankmanns Engagement mit lautem Applaus. Zudem wurde ein Präsent überreicht.
 
Wiederwahl hieß es im Anschluss beim zweiten Schriftführer, Dirk Lükens, genauso wie bei den Beisitzern Franz-Josef Stratmann, Thomas Rubbert und Stefan Rother. Als neuer Beisitzer für den aufgerückten Max Thamm wurde Simon Beckmann in den Vorstand gewählt. Der neue Kassenprüfer ist Marvin Lückmann.
 
Ebenfalls einstimmig votierten die anwesenden Schützen für das Einsammeln von zusätzlichen sechs Euro per Anno zu dem normalen Mitgliedsbeitrag in Höhe von 20 Euro für die nächsten fünf Jahre. Der Grund: Die Finanzierung des 150-jährigen Jubiläums, das im Jahr 2023 auf dem Programm steht. "Unsere aktuelle Kassenlage kann als stabil bezeichnet werden, jedoch stehen uns im Hinblick auf das Jubiläum noch einige Kosten ins Haus, die unsere Kasse zu stark strapazieren würden", erklärte Bachtrop. Als Beispiel nannte er die Anschaffung neuer Chargierten-Uniformen und einer neuen Fahne. Ebenso müssten die Gastvereine, die eingeladen werden sollen, natürlich auch versorgt werden. "Wir hatten ebenfalls die Überlegung eventuell Sonderbiermarken rauszugeben oder Ansteckbuttons anzuschaffen", berichtete der Vorsitzende. Außerdem würden der Druck einer Festschrift oder das Engagieren einer besonderen Band als Überlegungen schon jetzt im Raum stehen.
 
Ein weiteres Thema während der Versammlung war das diesjährige Kappenfest. "Unser Kappenfestbeauftragter, Frank Schroth, ist hinsichtlich der Zusammenstellung der Programmpunkte und Findung einzelner Interpreten wahrhaftig über sich hinaus gewachsen und hat uns allen einen wieder einmal unvergesslich schönen Abend bereitet", erinnerte Bachtrop an das reibungslos über die Bühne gegangene Karnevalsfest. Das Kappenfest sei eine Veranstaltung, die man sehr gut besuchen könne, aber gleichzeitig auch eine Menge Arbeit macht. "Deswegen haben wir schon mal überlegt, das Kappenfest aufgrund des hohen Aufwandes ausfallen zu lassen, um an anderer Stelle ein Frühlingsfest zu feiern – zumal einige potenzielle Königsanwärter nur ein geringes Interesse an einer solchen Karnevalsveranstaltung hätten", erläuterte der Vorsitzende des 554 Mitglieder starken Vereins.
 
Der Vorstand sei deshalb übereingekommen, den zukünftigen Majestäten freizustellen, wie sie das Kappenfest begehen wollen – entweder in bisheriger Form mit einem aktiven Einzug oder alternativ nur in einem kleinen Rahmen. „Die dritte Variante wäre ein Frühlingsfest im April ohne jegliche Verkleidungen. Vielleicht würden wir dann auch überlegen, eine Comedy-Veranstaltung am Freitagabend zu machen oder die Generalversammlung im Zelt abzuhalten„, erörterte Bachtrop.
 
Oberst Peter Berkemeier stellte abschließend noch den Ablauf des diesjährigen Schützenfestes vor. Es findet vom 28. Juni bis zum 1. Juli in gewohnter Form statt. Als Musikbands haben die Walstedder Schützen am Samstag "Fine Time Music" und am Sonntag "Musica é" engagiert.
 
Bericht von Simon Beckmann - erschienen in den Westfälischen Nachrichten

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